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DESATIV
E-Mail-Archivierung in München-Haidhausen

Patientenkorrespondenz gehört nicht in ein offenes Postfach

Für Praxen, Therapie- und Gesundheitsberufe in Haidhausen: Wir legen den elektronischen Schriftverkehr geschützt ab, führen die Einsicht eng und setzen Ihre Löschvorgaben nachvollziehbar um.

Zwischen unserem Sitz und Haidhausen liegen rund 6 km. Praxen, Therapieeinrichtungen und Gesundheitsberufe prägen den Bezirk, meist in kleinen Teams ohne eigene IT-Verantwortliche. Elektronische Post spielt dort eine unterschätzte Rolle: Terminanfragen, Rückfragen zu Rezepten, Überweisungen an Kolleginnen, Korrespondenz mit Kostenträgern. Vieles davon berührt den Gesundheitszustand einer bestimmten Person und ist damit besonders schutzbedürftig – und liegt gleichzeitig unstrukturiert im Praxispostfach, auf das mehrere Personen zugreifen. Wir ordnen das technisch. Welche Aufbewahrungspflichten in Ihrem Bereich gelten, klären Sie mit Ihrer Rechtsberatung; unsere Leistung ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Abstrakte Darstellung eines Datenstroms aus Binärcode

Schutzbedürftige Inhalte

Korrespondenz mit Gesundheitsbezug wird verschlüsselt abgelegt und ist nur einem eng geführten Kreis zugänglich.

Praxispostfach entwirrt

Gemeinsam genutzte Adressen werden erfasst, ohne dass sich die Einsicht dadurch auf alle Beteiligten ausweitet.

Kleine Teams entlastet

Die Erfassung läuft im Hintergrund und verlangt keine zusätzliche Ablagedisziplin von der Anmeldung.

Löschen statt sammeln

Nach Ablauf der von Ihnen vorgegebenen Dauer wird nachvollziehbar entfernt statt unbegrenzt aufbewahrt.

rund 6 km
Entfernung von unserem Sitz nach Haidhausen
verschlüsselt
Ablageform des gesamten Archivbestands
nur Leitung
Kreis mit Suchrecht über den Gesamtbestand

Das Praxispostfach ist der kritische Punkt

In den meisten Haidhausener Praxen läuft der Schriftverkehr über eine gemeinsame Adresse, die von der Anmeldung bedient wird. Das ist organisatorisch sinnvoll und datenschutzrechtlich anspruchsvoll: Auf einem Bildschirm liegen Nachrichten, die Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand einzelner Personen erlauben.

Ein Archiv verschärft diese Lage zunächst, weil es den Bestand über Jahre zusammenführt und durchsuchbar macht. Genau deshalb muss die Zugriffsstruktur vor der Inbetriebnahme stehen und nicht danach.

  • Zugriffsstruktur vor der Inbetriebnahme festgelegt
  • Getrennte Rechte für Behandelnde und Anmeldung
  • Suche über den Gesamtbestand nur durch die Praxisleitung
  • Nicht änderbarer Nachweis jeder erweiterten Einsicht

Was erfasst wird und was besser gar nicht erst per Mail läuft

Ein Archiv erfasst, was über das Mailsystem läuft – es bewertet nicht, ob dieser Weg für den jeweiligen Inhalt der richtige war. Deshalb gehört zur Einrichtung immer auch das Gespräch darüber, welche Inhalte künftig anders übermittelt werden sollten.

Unverschlüsselte Nachrichten mit Gesundheitsbezug an Patientinnen sind der klassische Fall. Wo ein anderer Übertragungsweg zur Verfügung steht, ist er vorzuziehen; wo unvermeidlich per Mail kommuniziert wird, lässt sich zumindest die Transportverschlüsselung erzwingen und die Einwilligung dokumentieren.

  • Erhebung der tatsächlich genutzten Kommunikationswege
  • Transportverschlüsselung verbindlich, soweit technisch umsetzbar
  • Empfehlung passenderer Übermittlungswege bei sehr sensiblen Inhalten
  • Technische Möglichkeiten zur Dokumentation von Einwilligungen

Erfassung ohne zusätzliche Arbeit für die Anmeldung

In einer Praxis mit vier oder sechs Personen gibt es niemanden, der nebenbei eine Ablagestruktur pflegt. Eine Aufbewahrung, die darauf angewiesen wäre, funktioniert im Alltag nicht.

Wir erfassen deshalb am Transportweg: Das Mailsystem erzeugt von jeder ein- und ausgehenden Nachricht ein Duplikat für die Ablage, bevor die Zustellung erfolgt. Ob eine Nachricht danach im Praxispostfach gelöscht wird, ist für den Bestand ohne Bedeutung.

  • Kopie im Transport, bevor die Nachricht das Postfach erreicht
  • Keine zusätzliche Ablagedisziplin im Praxisalltag
  • Erfassung ein- und ausgehender Nachrichten
  • Einbindung weiterer Adressen, etwa für Terminanfragen

Löschen ist hier wichtiger als Sammeln

Bei Korrespondenz mit Gesundheitsbezug ist ein Archiv, das alles unbegrenzt behält, keine vorsichtige Lösung. Je größer und je älter der Bestand, desto größer der Schaden, falls er einmal in falsche Hände gerät – und desto schwerer die Begründung gegenüber der Aufsicht.

Wir bilden deshalb ein Löschkonzept ab, das nach Ablauf der von Ihnen vorgegebenen Dauer nachvollziehbar entfernt. Welche Kategorien Sie unterscheiden und welche Dauer jeweils gilt, geben Sie schriftlich vor; wir setzen es um, führen die Wirkung vorab an Beispielen vor und protokollieren jeden Lauf.

  • Löschkonzept nach Ihrer schriftlichen Vorgabe
  • Probelauf der Regeln an ausgewählten Beispieldaten
  • Löschläufe mit protokolliertem, auswertbarem Ergebnis
  • Gezielte Durchsuchbarkeit für Auskunftsersuchen

Wie wir in Haidhausen arbeiten

Die Entfernung von unserem Sitz beträgt rund 6 km. Termine legen wir in die Sprechstundenpausen oder an Tagen ohne Sprechstunde, damit der Praxisbetrieb nicht berührt wird.

Für die Einrichtung arbeiten wir mit Postfachlisten, Gruppen und Berechtigungen. Einsicht in Nachrichteninhalte benötigen wir dafür nicht und nehmen sie auch nicht. Sollte im Einzelfall etwas anderes nötig erscheinen, sprechen wir das vorher an.

  • Termine außerhalb der Sprechstundenzeiten
  • Einrichtung ohne Einsicht in Nachrichteninhalte
  • Tätigkeit beschränkt auf Listen, Gruppen und Rechte
  • Dokumentation in nicht technischer Sprache
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Nein. Die Erfassung führt den Bestand zusammen, die Einsicht bleibt getrennt. Behandelnde erhalten Zugang zu dem Bereich, der ihre Korrespondenz betrifft, die Anmeldung nur zu dem, den sie ohnehin bearbeitet. Eine Suche über den Gesamtbestand ist an die Praxisleitung gebunden und wird protokolliert.

Diese Bewertung nehmen wir nicht vor; sie gehört zu Ihrer Rechtsberatung beziehungsweise Ihrem Datenschutzbeauftragten. Wir beschreiben die technischen Möglichkeiten – verschlüsselte Ablage, eng geführte Rechte, protokollierte Zugriffe, definierte Löschung – und setzen die Festlegung um, die Sie treffen.

Nein. Die Ablagekopie entsteht während des Transports, also vor der Zustellung. Ob sie danach im Praxispostfach gelöscht oder verschoben wird, spielt für den Bestand keine Rolle. Zusätzliche Ablagedisziplin ist nicht erforderlich.

Der Bestand lässt sich gezielt danach durchsuchen, weil wir ihn entsprechend erschließen. Ein rein chronologisch abgelegtes Archiv würde daraus eine langwierige Suche machen. Die Beantwortung selbst und ihre rechtliche Ausgestaltung liegen bei Ihnen beziehungsweise Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Ja, nach Ablauf der von Ihnen schriftlich vorgegebenen Dauer. Gerade bei Korrespondenz mit Gesundheitsbezug ist unbegrenztes Sammeln keine sichere Lösung. Wir führen die Wirkung der Regeln vorab an Beispielen vor und protokollieren jeden Löschlauf, sodass er nachweisbar bleibt.

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