Fünf Filialen, fünf Postfachwelten, ein Bestand
Für Einzelhandel, Handwerk und Dienstleister rund um den Verkehrsknoten Pasing: Wir führen die Korrespondenz verteilter Betriebsstätten in eine gemeinsame, durchsuchbare Ablage zusammen.
Pasing liegt rund 5 km von unserem Sitz entfernt und ist geprägt von Einzelhandel, Handwerk und mittelständischen Dienstleistern – häufig mit mehreren Betriebsstätten im Stadtgebiet und im Umland. Die elektronische Post ist in solchen Betrieben typischerweise über die Standorte verstreut: In jeder Filiale gibt es eine eigene Adresse für Anfragen, dazu persönliche Postfächer der Standortleitungen und oft ein zusätzliches Konto bei einem Freemail-Anbieter aus der Anfangszeit. Wir bringen diese Landschaft in eine geordnete Form. Unser Beitrag ist die Technik; Rechts- und Steuerfragen klärt Ihr Berater.

Alle Standorte einbezogen
Filialadressen, persönliche Postfächer und Funktionskonten laufen in denselben durchsuchbaren Bestand.
Sammeladressen mit erfasst
Gerade Anfrage- und Bestelladressen, die mehrere Personen bedienen, gehören in die Erfassung – sie fallen oft heraus.
Fremdkonten abgelöst
Wir überführen Bestände aus privaten Freemail-Konten, über die anfangs korrespondiert wurde, in die Firmenablage.
Suche über alle Filialen
Ein Vorgang wird gefunden, ohne dass jemand wissen muss, an welchem Standort er ursprünglich bearbeitet wurde.
Wenn niemand weiß, wo ein Vorgang liegt
In Betrieben mit mehreren Betriebsstätten scheitert die Suche nach einem Vorgang selten am Willen und fast immer an der Verteilung. Die Anfrage kam über die Filialadresse, die Bestätigung schickte die Standortleitung von ihrem persönlichen Postfach, die Rechnungsrückfrage lief über die Zentrale. Drei Postfächer, drei Zuständige, keine gemeinsame Sicht.
Ein Archiv löst dieses Problem als Nebeneffekt: Es sammelt alle diese Wege in einem Bestand ein, in dem sich nach Kunde, Zeitraum oder Stichwort suchen lässt, ohne die Struktur des Betriebs zu kennen.
- ✓Erhebung jeder geschäftlich genutzten Adresse je Betriebsstätte
- ✓Aufnahme persönlicher Postfächer der Standortleitungen
- ✓Erfassung von Anfrage-, Bestell- und Reklamationsadressen
- ✓Klärung, welche Adressen noch aktiv genutzt werden
Sammeladressen sind der häufigste blinde Fleck
Eine Adresse, die von mehreren Personen abgerufen wird, verhält sich anders als ein persönliches Postfach. Nachrichten werden gelesen, bearbeitet und gelöscht, ohne dass sich später nachvollziehen ließe, wer sie bearbeitet hat. Wird die Erfassung über das Auslesen der Postfächer gelöst, fehlt genau das, was zwischenzeitlich entfernt wurde.
Wir setzen deshalb im Transport an: Von jeder Nachricht entsteht eine Ablagekopie, bevor sie das Sammelpostfach erreicht. Was danach im Sammelpostfach geschieht, hat auf den Bestand keinen Einfluss.
- ✓Duplikat am Transportweg statt Auslesen der Sammelpostfächer
- ✓Erfassung ein- und ausgehender Nachrichten je Adresse
- ✓Behandlung technischer Weiterleitungen ohne Erfassungslücke
- ✓Alle Empfänger vollständig, Verteiler aufgelöst
Gewachsene Landschaft: Fremdkonten und Systemreste
In Betrieben, die über Jahre gewachsen sind, existieren fast immer Reste früherer Lösungen. Ein privates Freemail-Konto aus der Gründungszeit, über das noch Bestellungen laufen. Ein Kassen- oder Warenwirtschaftssystem, das Belege über eine eigene Adresse versendet. Ein alter Mailserver, der abgeschaltet, aber nie geleert wurde.
Diese Quellen gehören in die Bestandsaufnahme, weil sie geschäftlich relevanten Schriftverkehr enthalten. Wir sammeln sie ein, prüfen die Lesbarkeit, entfernen Dubletten und führen sie in den Archivbestand über.
- ✓Übernahme von Beständen aus privat genutzten Fremdkonten
- ✓Auslesen abgeschalteter, aber nicht geleerter Altsysteme
- ✓Lesbarkeitskontrolle und Bereinigung doppelter Einträge
- ✓Einbindung des Belegversands aus Kassen- und Warenwirtschaft
Archiv und Sicherung sind nicht dasselbe
In Handels- und Handwerksbetrieben begegnet uns häufig die Annahme, mit der nächtlichen Sicherung sei die Aufbewahrung erledigt. Das trifft nicht zu, weil beide unterschiedliche Aufgaben haben.
Die Sicherung hält Zustände vor, um nach einem Schaden weiterarbeiten zu können, und wird nach einer festgelegten Zeit überschrieben. Das Archiv verwahrt einzelne Nachrichten unverändert und macht sie einzeln auffindbar. Wenn ein Lieferant eine Preiszusage bestreitet, hilft ein Sicherungsstand kaum – Sie müssten den richtigen Zeitpunkt raten, zurückspielen und dann suchen.
- ✓Getrennte Auslegung von Archiv und nächtlicher Sicherung
- ✓Eigene Aufbewahrungsregeln je Zweck
- ✓Einzelne Nachricht gezielt finden statt Stände zurückzuspielen
- ✓Ganze Postfächer lassen sich aus der Sicherung zurückholen
Wie wir in Pasing arbeiten
Die Entfernung von unserem Sitz beträgt rund 5 km. Für die Erhebung besuchen wir jede Betriebsstätte einmal, weil sich aus der Ferne nicht feststellen lässt, welche Adressen tatsächlich genutzt werden und wo noch ein alter Rechner mit einer lokalen Ablagedatei steht.
Die laufende Erfassung richten wir zuerst ein, danach folgt die Übernahme der Altbestände. Für Betriebe mit Kundenverkehr legen wir Eingriffe am Mailsystem in Randzeiten, damit der Verkauf nicht betroffen ist.
- ✓Je Filiale ein Termin für die Aufnahme
- ✓Eingriffe am Mailsystem in Randzeiten
- ✓Erfassung zuerst, Altbestände danach
- ✓Adressübersicht als Teil der Übergabe
Häufige Fragen
Nein, solange alle erfasst werden. Wir erheben jede geschäftlich genutzte Adresse je Betriebsstätte und binden sie in dieselbe Erfassung ein. Die spätere Suche läuft dann über den Gesamtbestand, sodass niemand wissen muss, an welchem Standort ein Vorgang ursprünglich bearbeitet wurde.
Wir übernehmen den vorhandenen Bestand daraus in das Archiv und empfehlen, den laufenden Verkehr auf eine Adresse Ihrer Firmendomäne umzustellen. Solange über ein Fremdkonto korrespondiert wird, lässt es sich nicht zuverlässig in die reguläre Erfassung einbinden.
Sofern der Versand über Ihre Firmendomäne erfolgt, ja. Falls die Anwendung über einen eigenen Weg verschickt, stellen wir sie um oder binden diesen Versandweg gesondert ein. Dieser Punkt wird bei Ersteinrichtungen häufig übersehen und hinterlässt sonst eine dauerhafte Lücke im Bestand.
Sie erfüllt einen anderen Zweck. Die Sicherung holt einen Arbeitsstand zurück und wird turnusmäßig überschrieben. Ein Archiv hält einzelne Nachrichten unveränderbar vor und macht sie gezielt durchsuchbar. Um eine bestimmte Zusage von vor Jahren zu belegen, ist der Sicherungsstand der ungeeignete Weg.
Nein. Die Einordnung der Nachrichtentypen und die geltenden Fristen bestimmt Ihr Steuerberater. Unser Beitrag ist die Technik; Rechts- und Steuerfragen klärt Ihr Berater. Wir nehmen die Vorgabe entgegen, bilden sie in Regeln ab und dokumentieren die Konfiguration prüfbar.
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