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DESATIV
Hochverfügbarkeit Sendling

Ware wartet nicht auf die Technik

Im Umfeld von Großmarkt und Lebensmittelhandel läuft der Schaden nicht erst nach Stunden auf. Fällt die Erfassung aus, verschiebt sich die Auslieferung; fällt die Überwachung der Kühlung aus, steht die Ware selbst zur Diskussion.

Sendling liegt rund 4 km von unserem Sitz entfernt und ist durch das Großmarktumfeld, Lebensmittelhandel, Handwerksbetriebe und kleinteilige Logistik geprägt. Die Anforderungen an die Technik sind hier robuster als im Büroumfeld: Staub, Kälte, Feuchtigkeit, Hallenbereiche, mobile Erfassungsgeräte sowie Waagen- und Kassenanbindung. Für die Ausfallsicherheit bedeutet das zweierlei. Erstens beginnen viele Störungen bei den Umgebungsbedingungen und nicht in der Software. Zweitens hängt an der IT nicht nur Arbeitszeit, sondern verderbliche Ware und die Dokumentation, mit der Sie deren Behandlung belegen. Wir planen deshalb entlang der Warenbewegung und nicht entlang des Serverschranks.

Gang zwischen Serverschränken in einem Rechenzentrum

Kühlüberwachung getrennt absichern

Die Aufzeichnung von Temperaturen darf nicht am selben System hängen wie die Warenwirtschaft. Wir trennen die Wege und die Stromversorgung.

Erfassung im Notbetrieb fortführen

Handscanner und Waagen speichern lokal weiter und melden nach, sobald die Verbindung zurück ist. Die Kommissionierung läuft dadurch durch.

Technik für Halle und Kälte

Aktivtechnik in Kühl- und Hallenbereichen braucht andere Gehäuse und andere Temperaturgrenzen als ein Büroschrank. Das planen wir mit ein.

Frühe Warnung statt Ausfallmeldung

Wir überwachen Temperatur, Feuchte und Verschmutzung an den Aufstellorten und melden Abweichungen, bevor Geräte ausfallen.

rund 4 km
Entfernung von unserem Sitz nach Sendling
getrennt
Stromversorgung von Temperaturaufzeichnung und Warenwirtschaft
2 Drucker
eingerichtete Geräte für die Kennzeichnung im Versand

Der Warenfluss bestimmt die Reihenfolge

Wir beginnen nicht bei den Systemen, sondern beim Weg der Ware: Anlieferung, Erfassung, Einlagerung, Kommissionierung, Verwiegung, Auslieferung, Abrechnung. An jeder Station hängt ein IT-Baustein, und für jede Station lässt sich sagen, wie lange sie ohne diesen Baustein noch arbeitsfähig bleibt.

Das Ergebnis überrascht regelmäßig. Der Ausfall der Buchhaltung fällt einen halben Tag lang kaum auf, während der Ausfall des Etikettendrucks binnen einer Stunde den gesamten Versand blockiert, weil ohne Kennzeichnung nichts das Haus verlässt.

  • Aufnahme der Warenbewegung mit den beteiligten Systemen
  • Ermittlung der Durchhaltezeit je Station ohne IT-Unterstützung
  • Vorrang für Stationen, die den Versand blockieren
  • Berücksichtigung der täglichen Auslieferungszeitfenster

Kühlung, Temperaturaufzeichnung und Nachweisfähigkeit

Wo verderbliche Ware lagert, ist die Aufzeichnung der Temperaturen Teil der betrieblichen Dokumentation. Genau hier finden wir häufig eine gefährliche Bündelung: Die Aufzeichnung läuft auf demselben Rechner wie die Warenwirtschaft, hängt an derselben Steckdose und wird von derselben Störung mitgerissen. Steht die Aufzeichnung, entsteht eine Lücke im Nachweis, selbst wenn die Kühlung selbst einwandfrei weiterlief.

Wir trennen diese Funktion deshalb konsequent ab: eigene Erfassung, eigene Stromversorgung mit Überbrückung, eigener Meldeweg für Grenzwertüberschreitungen, der auch dann funktioniert, wenn das Firmennetz nicht erreichbar ist.

  • Temperaturaufzeichnung getrennt von der Warenwirtschaft
  • Eigene Stromüberbrückung für Erfassung und Meldetechnik
  • Meldeweg unabhängig vom Firmennetz, etwa über Mobilfunk
  • Erreichbarkeitsregelung außerhalb der Geschäftszeiten

Waagen, Etikettendruck und Erfassung in der Halle

Verwiegung und Kennzeichnung sind in diesem Umfeld die Stationen mit der geringsten Toleranz. Eine geeichte Waage ohne Anbindung liefert zwar noch ein Gewicht, die Zuordnung zum Auftrag entfällt aber, und ohne Etikett geht keine Palette auf den Lkw.

Wir sorgen dafür, dass die Erfassungsgeräte einen verbindungsfreien Betrieb beherrschen: Aufträge werden vorab auf das Gerät gespielt, Erfassungen lokal gespeichert und nach Rückkehr der Verbindung nachgemeldet. Für den Etikettendruck halten wir ein zweites, bereits eingerichtetes Gerät vor, weil ein Druckerausfall häufiger vorkommt als ein Serverausfall.

  • Verbindungsfreier Betrieb der mobilen Erfassungsgeräte
  • Nachmeldung erfasster Vorgänge nach Rückkehr der Verbindung
  • Zweites eingerichtetes Etikettendruckgerät als Reserve
  • Ausmessung der Funkabdeckung einschließlich Kühlbereichen

Umgebungsbedingungen als häufigste Ausfallursache

Im Büro fällt Technik meist an Bauteilen aus, in Halle und Kühlbereich an den Bedingungen. Staub setzt Lüfter zu, Kondenswasser entsteht beim Wechsel zwischen Kälte und Wärme, Vibration löst Steckverbindungen, und im Sommer erreicht ein unbelüfteter Schrank an der Hallenwand Temperaturen, bei denen jedes Gerät abschaltet.

Wir wählen deshalb Gehäuse und Aufstellorte passend zur Umgebung, halten Filter und Lüftung im Wartungsplan und überwachen Temperatur und Feuchte an den tatsächlichen Aufstellorten statt nur im Technikraum.

  • Gehäusewahl passend zu Staub, Feuchte und Temperatur
  • Filter- und Lüftungswartung im festen Turnus
  • Temperatur- und Feuchtewerte dort erfasst, wo die Technik tatsächlich steht
  • Zweitgeräte an einem anderen Ort, nicht doppelt im gleichen Schrank

Was sich im Handelsbetrieb rechnet und was nicht

Ein vollständig doppelt ausgelegter Aufbau mit automatischer Übernahme rechnet sich für die meisten Betriebe dieser Größe nicht. Was sich fast immer rechnet, ist die Kombination aus abgesicherter Kühlüberwachung, verbindungsfrei arbeitsfähiger Erfassung, einem zweiten Etikettendrucker und einer Kopie der Daten außerhalb des Hauses.

Damit sind die realistischen Schadensbilder abgedeckt: Stromausfall, Geräteausfall, unterbrochene Anbindung. Der seltene Totalausfall des Gebäudes wird über die ausgelagerte Kopie und eine geplante Wiederherstellung aufgefangen, nicht über einen zweiten betriebsbereiten Standort.

IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.

Häufige Fragen

Sie läuft weiter, wenn sie eine eigene Überbrückung hat. Wir legen die Erfassung und den Meldeweg auf eine getrennte Stromversorgung, sodass die Aufzeichnung auch dann lückenlos bleibt, wenn die übrigen Systeme bereits geordnet heruntergefahren wurden.

In der Regel ja, wenn die Aufträge vorab auf das Gerät gespielt werden und die Software eine lokale Speicherung vorsieht. Wir prüfen das für Ihre Anwendung und richten die Nachmeldung ein. Wo der Hersteller das nicht unterstützt, benennen wir das als offenes Risiko.

Es ist eines, wenn Gehäuse und Belüftung nicht zur Umgebung passen. Staub, Vibration und Sommerhitze sind in Hallenbereichen die häufigsten Ausfallursachen. Wir prüfen den Aufstellort, wählen ein geeignetes Gehäuse und nehmen Filterwechsel in den Wartungsplan auf.

Eine Kopie außerhalb des Gebäudes ja, einen betriebsbereiten Zweitstandort in den seltensten Fällen. Die ausgelagerte Sicherung schützt den Datenbestand und erlaubt einen geordneten Wiederaufbau. Ein voll ausgestatteter Ausweichbetrieb lohnt erst, wenn Stillstand pro Stunde erhebliche Beträge kostet.

Außerhalb Ihrer Anliefer- und Kommissionierzeiten, abgestimmt mit der Betriebsleitung. In Betrieben mit frühen Warenannahmen bedeutet das häufig ein Fenster am späten Nachmittag statt in den frühen Morgenstunden.

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