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DESATIV
IT-Beratung in München-Bogenhausen

Ein Vertraulichkeitskonzept, das einer Nachfrage standhält

Für Kanzleien, Vermögensverwaltung und Facharztpraxen im Arabellapark und Umfeld: Wir erarbeiten die Grundlage, auf der Sie belegen können, wer wann auf welche Mandanteninformation zugreifen konnte.

In Bogenhausen liegt der Schwerpunkt weniger auf Geschwindigkeit als auf Belegbarkeit. Wer Mandate, Vermögen oder Befunde verwaltet, wird irgendwann gefragt: Wer hätte diese Unterlage einsehen können? Die Antwort darauf ist keine technische Einstellung, sondern ein Konzept – aus Rollen, Freigaben, Protokollierung und einer Dokumentation, die auch ein Außenstehender nachvollziehen kann. Genau dieses Konzept erarbeiten wir. Wir bauen es nicht ein, wir schreiben es auf und begründen jede Festlegung so, dass Sie sie gegenüber Mandanten, Berufsaufsicht oder Versicherern vertreten können.

IT-Berater arbeitet mit dem Laptop an einem Büroarbeitsplatz

Rollen vor Technik

Wir klären zuerst, welche Funktion welche Information braucht. Werkzeuge folgen dieser Festlegung, nicht umgekehrt.

Nachweisbar statt behauptet

Jede Schutzmaßnahme wird mit der Frage geprüft, wie sich ihre Wirksamkeit später belegen lässt.

Diskretion im Ablauf

Erhebung ohne Einsicht in Mandatsinhalte. Wir arbeiten mit Strukturen und Berechtigungen, nicht mit Akten.

Verfügbarkeit realistisch

Wir beziffern, was eine höhere Ausfallsicherheit kostet – und ab wann sie sich für Sie nicht mehr rechnet.

rund 6 km
Entfernung zwischen unserem Sitz und Bogenhausen
3 Stufen
bewertete Ausbaugrade bei Fragen der Ausfallsicherheit
schriftlich
Form jedes Ergebnisses – prüfbar auch durch Dritte

Die Frage hinter der Frage: Wer könnte theoretisch mitlesen?

Die meisten Häuser können benennen, wer welche Akte bearbeitet. Deutlich schwerer fällt die Auskunft, wer sie darüber hinaus öffnen könnte – Sekretariat, Vertretung, ehemalige Kollegen, externe Dienstleister mit Fernzugriff, Sicherungssysteme.

Ein Beratungsmandat macht diese Reichweite sichtbar. Wir erheben, welche Wege zu vertraulichen Beständen führen, und stellen jeder Berechtigung die Begründung gegenüber, aus der sie einmal entstanden ist. Wo keine Begründung mehr existiert, ist die Berechtigung ein Befund.

  • Vollständige Übersicht der Zugriffswege auf vertrauliche Bestände
  • Gegenüberstellung von bestehender Berechtigung und heutiger Aufgabe
  • Bewertung von Fernzugriffen externer Dienstleister
  • Prüfung, ob Sicherungen denselben Schutz genießen wie der Ursprung

Vom Befund zum schriftlichen Konzept

Aus der Erhebung entsteht ein Berechtigungs- und Vertraulichkeitskonzept: ein Dokument, das Rollen beschreibt, ihnen Informationsklassen zuordnet und festhält, wer eine Ausnahme genehmigen darf. Dazu gehört ein Verfahren für Eintritt, Wechsel und Austritt, weil die meisten überflüssigen Rechte bei einem dieser drei Anlässe entstehen.

Wir formulieren so, dass das Konzept ohne uns fortgeschrieben werden kann. Ein Papier, das nur der Verfasser pflegen kann, verliert innerhalb eines Jahres seinen Wert.

Verfügbarkeit: Anspruch und Preis auseinanderhalten

Im Arabellapark und den umliegenden Büroeinheiten begegnet uns häufig eine hohe, aber unbezifferte Erwartung an Ausfallsicherheit. Sie soll eben da sein. In der Wirtschaftlichkeitsrechnung wird daraus eine konkrete Größe: Was kostet es, eine Unterbrechung von Stunden statt von Tagen zu garantieren, und welcher Schaden entstünde tatsächlich in der jeweiligen Zeitspanne?

Wir bewerten mindestens drei Ausbaustufen mit Kosten über fünf Jahre. In vielen Häusern zeigt sich, dass die zweite Stufe genügt und die dritte vor allem ein gutes Gefühl finanziert.

  • Erhebung der tatsächlich zeitkritischen Abläufe statt pauschaler Vorgaben
  • Drei Ausbaustufen der Ausfallsicherheit mit Kosten und Betreuungsaufwand
  • Bewertung bestehender Sicherungen auf Wiederherstellbarkeit, nicht nur Existenz
  • Empfehlung mit ausdrücklicher Angabe der verbleibenden Restrisiken

Rechtliche Anforderungen: sachlich, aber nicht anstelle

Berufsgeheimnis, Datenschutz und Vorgaben aus Berufsordnungen bestimmen in Bogenhausen einen großen Teil des Rahmens. Wir berücksichtigen diese Anforderungen als Eingangsgrößen und benennen, welche technische Maßnahme welche Anforderung adressiert.

Eine rechtliche Bewertung nehmen wir nicht vor. Unsere Arbeit ersetzt weder Rechts- noch Steuerberatung. Wo eine Auslegungsfrage berührt ist – etwa bei Verträgen zur Auftragsverarbeitung oder bei Aufbewahrungspflichten – kennzeichnen wir das im Bericht und empfehlen die Abstimmung mit Ihrer rechtlichen Beratung, bevor eine Festlegung getroffen wird.

Wie wir vor Ort arbeiten

Bogenhausen liegt rund 6 km vom Firmensitz entfernt; Termine legen wir in Randzeiten, wenn der Publikumsverkehr das nahelegt. Die technische Aufnahme erfolgt lesend, Einsicht in Mandats- oder Patienteninhalte benötigen wir nicht und nehmen sie auch nicht.

Die Ergebnisse stellen wir persönlich vor, in einer Fassung, die eine Partner- oder Praxisleitung ohne technischen Hintergrund prüfen kann. Auf Wunsch liefern wir zusätzlich eine kurze Zusammenfassung, die sich gegenüber Dritten verwenden lässt.

IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

Nein. Wir arbeiten mit Ordnerstrukturen, Rollen, Gruppen und Protokollen. Um zu bewerten, wer auf einen Bestand zugreifen kann, muss dessen Inhalt nicht bekannt sein. Sollte im Einzelfall eine Einsicht unvermeidbar erscheinen, sprechen wir das vorher an und suchen einen anderen Weg.

Es überschneidet sich, deckt aber anderes ab. Ein Datenschutzkonzept beschreibt vor allem die Verarbeitung personenbezogener Daten und ihre Rechtsgrundlagen. Unser Beitrag ist die technische und organisatorische Seite: welche Rolle welchen Zugriff hat, wie Ausnahmen entstehen und wie sich das über die Zeit belegen lässt.

Für ein Haus mit 20 bis 40 Arbeitsplätzen liegt der Rahmen üblicherweise bei einigen Wochen, abhängig davon, wie schnell Interviewtermine zustande kommen. Den Umfang legen wir vorher fest und schätzen den Aufwand, sodass keine offene Position entsteht.

Ja, das ist ein eigenständiger Auftrag. Wir prüfen, ob das Angebot Ihre tatsächliche Anforderung trifft, wo Leistungen fehlen oder doppelt enthalten sind und welche Folgekosten über die Laufzeit entstehen. Wir bieten in diesem Fall keine eigene Alternative an.

Dann bleibt der Bericht trotzdem verwendbar. Er dokumentiert den erhobenen Ist-Zustand, die bewerteten Wege und die erkannten Risiken. Auch eine bewusste Entscheidung, vorerst nichts zu ändern, ist damit begründet und gegenüber Gesellschaftern oder Aufsicht nachvollziehbar.

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