Erst entscheiden, dann investieren – Beratung für das Schwabinger Projektgeschäft
Wir analysieren, bewerten Alternativen mit Kosten und Risiken und liefern eine schriftliche Entscheidungsgrundlage. Ohne Produktbindung, ohne Verpflichtung zur Umsetzung bei uns.
Schwabing arbeitet in Projekten. Teams wachsen für einen Auftrag, schrumpfen danach wieder, und zwischen festen Mitarbeitenden, Freien und Partneragenturen verschiebt sich ständig, wer worauf zugreifen darf. Dazu kommt die bauliche Realität: Etagenbüros im Altbau, geteilte Hausanschlüsse, begrenzte Leitungswege, selten ein eigener Technikraum. Beide Punkte zusammen machen Infrastrukturentscheidungen hier anspruchsvoll – denn was Sie fest installieren, ist an eine Fläche gebunden, deren Mietvertrag womöglich kürzer läuft als die Abschreibung. Unsere Beratung setzt genau davor an: bei der Entscheidung, nicht bei der Montage.

Bindungsdauer im Blick
Wir stellen Investitionen der Restlaufzeit Ihres Mietvertrags gegenüber, bevor über Technik gesprochen wird.
Externe sauber gedacht
Ein Zugriffsmodell für Freie und Partner, das bei Projektende wieder abläuft, statt nur vergessen zu werden.
Werkzeuglandschaft bewertet
Wir zählen, was tatsächlich abgerechnet wird, und sagen, welche Abos sich fachlich überschneiden.
Ergebnis auf Papier
Sie erhalten einen Bericht, den auch ein anderer Anbieter umsetzen kann. Umsetzung bei uns bleibt freiwillig.
Warum Altbaubüros eine eigene Rechnung verlangen
In einer Schwabinger Altbauetage lässt sich vieles technisch lösen, aber nicht alles wirtschaftlich. Wenn Leitungswege durch denkmalgeschützte Substanz führen, der Hausanschluss mit anderen Parteien geteilt wird und der Vermieter bauliche Eingriffe nur eingeschränkt zulässt, verschieben sich die Kostenverhältnisse gegenüber einer Neubaufläche deutlich.
Deshalb beginnt ein Mandat hier mit einer nüchternen Frage: Wie lange können Sie diese Fläche noch nutzen, und welcher Teil der geplanten Ausgabe wäre bei einem Umzug verloren? Erst danach vergleichen wir Wege – etwa ortsgebundene Technik gegenüber Lösungen, die Sie mitnehmen können.
- ✓Restlaufzeit und Verlängerungsoptionen des Mietvertrags als Zeitachse
- ✓Anteil der Investition, der bei einem Flächenwechsel verfällt
- ✓Zulässigkeit baulicher Eingriffe und Abstimmungsbedarf mit der Hausverwaltung
- ✓Vergleich ortsgebundener und mitnehmbarer Varianten über fünf Jahre
Freie, Partner und der Zugriff auf Kundendaten
Wer regelmäßig mit Freien arbeitet, sammelt Zugänge an. Ein Berater, der vor zwei Jahren an einer Kampagne mitgewirkt hat, steht oft noch in der Nutzerliste. Das ist selten böse Absicht, sondern das Ergebnis fehlender Regeln für das Projektende.
Wir bewerten in der Analyse, welche Datenbestände Ihre Auftraggeber Ihnen anvertrauen, wer davon heute tatsächlich etwas sehen kann und welches Modell dazu passt: getrennte Projektbereiche, befristete Konten oder ein Gastzugriff mit klarer Ablaufregel. Die Empfehlung enthält jeweils Aufwand und Betreuungslast, nicht nur die technische Möglichkeit.
Werkzeuge zählen, bevor man sie ersetzt
Kreativbetriebe finanzieren häufig ein Dutzend Abonnements, die niemand vollständig überblickt: Ablage, Abstimmung, Zeiterfassung, Videokonferenz, Dateiübergabe. Manche wurden für ein einzelnes Projekt gebucht und laufen seither weiter.
Bevor wir über eine neue Plattform sprechen, erstellen wir eine Aufstellung des Bestands mit Kosten, Vertragsbindung und fachlicher Funktion. Erfahrungsgemäß beantwortet diese Liste einen Teil der Ausgangsfrage von selbst. Was danach noch offen ist, bewerten wir in mindestens drei Wegen – einschließlich der Variante, den Bestand konsolidiert weiterzuführen.
- ✓Vollständige Aufstellung laufender Abonnements mit Kosten und Kündigungsfristen
- ✓Kennzeichnung fachlicher Überschneidungen zwischen Werkzeugen
- ✓Bewertung der Datenrückgabe beim Wechsel eines Anbieters
- ✓Empfehlung mit Aufwand für Einführung und laufende Pflege
Ablauf eines Mandats in Schwabing
Vom Firmensitz in Neuhausen-Nymphenburg sind es rund 4 km bis Schwabing, Vor-Ort-Termine planen wir je nach Verkehrslage. Die Aufnahme findet bewusst in Ihren Räumen statt, weil sich Leitungswege und Arbeitsplatzsituation aus der Ferne nicht bewerten lassen.
Es folgen Gespräche mit der Geschäftsführung und mit denjenigen, die täglich mit den Werkzeugen arbeiten. Am Ende steht eine priorisierte Liste, getrennt nach dem, was vor dem nächsten großen Projekt erledigt sein sollte, und dem, was warten kann.
Was Beratung hier nicht leistet
Wir treffen die Entscheidung nicht für Sie und wir ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Wenn es um vertragliche Zusicherungen gegenüber Auftraggebern, um Verträge zur Auftragsverarbeitung oder um die steuerliche Behandlung von Investitionen geht, benennen wir den Punkt sachlich und verweisen auf die zuständige Beratung.
Ebenso wenig ist ein Mandat sinnvoll, wenn die Richtung längst feststeht. Wenn Sie wissen, dass acht Arbeitsplätze ersetzt werden, brauchen Sie eine Beschaffung und keine Analyse. Das sagen wir im Erstgespräch, bevor ein Angebot entsteht.
Häufige Fragen
Ja, wenn eine Entscheidung ansteht, die mehrere Jahre bindet. Bei dieser Größe reicht meist ein eng gefasstes Mandat von wenigen Tagen: eine Fragestellung, eine Bestandsaufnahme, ein Vergleich. Ein umfassendes Projekt wäre unverhältnismäßig und würde ohnehin nur teilweise umgesetzt.
Doch, aber anderes. Ein anstehender Flächenwechsel spricht gegen fest verbaute Technik und für Lösungen, die mitziehen. Genau diese Trennung nehmen wir im Bericht vor: Was verträgt einen Umzug, was wäre verloren, und was sollte man bis zur Klarheit über die Fläche zurückstellen.
Das ist ein häufiger Auftrag. Wir bewerten Leistungsumfang, Reaktionszeiten, Dokumentationsstand und Preisniveau gegen das, was Ihre Situation erfordert. Das Ergebnis lautet ausdrücklich auch dann so, wenn die Arbeit solide ist und lediglich einzelne Punkte nachzuschärfen sind.
Ja. Der Zuschnitt ist dann ein anderer, weil Praxisverwaltungssysteme und der Umgang mit Patientendaten die Architektur stärker vorgeben als in einem Kreativbetrieb. Wir arbeiten in solchen Mandaten stärker entlang der Vorgaben des Softwareherstellers und der geltenden Anforderungen an den Datenschutz.
Nein. Der Bericht enthält Anforderungen, Mengengerüst und Abnahmekriterien, damit Sie ihn ausschreiben oder von Dritten umsetzen lassen können. Auf Wunsch prüfen wir eingehende Angebote, ohne selbst anzubieten. Das Beratungshonorar ist davon unabhängig.
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