Für Teams, in denen niemand für die IT zuständig ist
In Haidhauser Praxen und kleinen Büros übernimmt die IT meist die Person, die sich am wenigsten dagegen wehrt. Wir nehmen diese Rolle vollständig ab – mit einer Struktur, die auch im Urlaub der Praxisleitung trägt.
Haidhausen ist ein Viertel der kleinen Einheiten mit hoher Verantwortung: Arztpraxen, Physiotherapie, Logopädie, Psychotherapie, Hebammenpraxen, dazu Steuerberatung und kleine Kreativdienstleister. Die Teams umfassen oft weniger als zehn Personen, eine eigene IT-Zuständigkeit gibt es nicht. Gleichzeitig werden hier Gesundheitsdaten verarbeitet, für die besondere Anforderungen gelten. Diese Kombination – wenig Zeit, hohe Pflichten – prägt unsere Arbeit rund sechs Kilometer östlich unseres Büros. Es geht seltener um Technik im engeren Sinn als darum, Verantwortung verlässlich zu übernehmen.

Eine Nummer, ein Zuständiger
Sie melden ein Problem und müssen nicht entscheiden, ob es der Softwarehersteller, der Anschlussanbieter oder der Rechner ist.
Patientendaten geschützt
Verschlüsselte Geräte, getrennte Zugriffe und Bildschirme, die im Wartebereich nichts preisgeben.
Sicherung, die geprüft wird
Wir kontrollieren nicht die Erfolgsmeldung, sondern stellen Daten regelmäßig probeweise wieder her.
Verständliche Erklärungen
Wir sagen, was zu tun ist und warum, ohne dass Sie sich in Technik einarbeiten müssen.
Die Rolle, die niemand übernehmen wollte
In kleinen Teams landet die IT fast immer bei der Person mit dem größten Interesse an Technik – der Praxismanagerin, dem Juniorpartner, manchmal der Empfangskraft. Das funktioniert, solange nichts Ungewöhnliches passiert. Sobald ein Gerät ausfällt oder eine Aktualisierung schiefgeht, fehlt es an Zeit und an Rückfallmöglichkeiten.
Wir übernehmen diese Rolle vollständig und schriftlich. Dazu gehört auch, dass wir uns bei Anbietern melden, statt Sie in Warteschleifen zu schicken: beim Hersteller der Praxissoftware, beim Anschlussanbieter, beim Gerätelieferanten.
- ✓Vollständige Übernahme der Zuständigkeit statt punktueller Hilfe
- ✓Kommunikation mit Software- und Anschlussanbietern durch uns
- ✓Feste Ansprechpartner mit hinterlegter Vertretung
- ✓Jährliche Durchsicht mit Hinweis auf anstehende Investitionen
Besondere Daten, kleine Räume
Gesundheitsdaten gehören zu den besonders geschützten Kategorien personenbezogener Daten. Die praktische Herausforderung in einer Haidhauser Altbaupraxis ist dabei weniger der Angriff aus dem Netz als die räumliche Situation: Der Empfangsbildschirm ist vom Wartebereich einsehbar, Gespräche sind hörbar, und Behandlungsräume werden von wechselnden Personen genutzt.
Wir setzen deshalb an beiden Enden an. Technisch: Verschlüsselung, kurze Sperrzeiten, persönliche Anmeldungen statt eines gemeinsamen Kontos. Räumlich: Sichtschutz, Aufstellung der Bildschirme, Ablageorte für Ausdrucke.
- ✓Persönliche Anmeldung je Person statt eines gemeinsamen Kontos
- ✓Verschlüsselung aller Rechner und mobilen Datenträger
- ✓Kurze Bildschirmsperre an einsehbaren Arbeitsplätzen
- ✓Blickschutz und Ausrichtung der Bildschirme im Empfangsbereich
- ✓Geregelter Umgang mit Ausdrucken
Vom Einzelplatz zur gemeinsam genutzten Umgebung
Viele Praxen sind mit einem einzelnen Rechner gestartet, auf dem alles liegt. Kommt eine zweite Behandlerin dazu, wird ein weiterer Rechner angeschlossen, später ein dritter – ohne dass die Grundlage je angepasst wurde.
Der Übergang zu einer gemeinsam genutzten Umgebung ist der Punkt, an dem sich entscheidet, ob die Praxis in zehn Jahren noch handlungsfähig ist. Wir planen diesen Schritt gemeinsam mit dem Hersteller der Praxissoftware und führen ihn außerhalb der Sprechzeiten durch.
- ✓Ablösung des gewachsenen Einzelplatzbetriebs mit Zeitplan
- ✓Abstimmung des Umstiegs mit dem Softwarehersteller
- ✓Durchführung außerhalb der Sprechzeiten
- ✓Rückfallmöglichkeit auf den vorherigen Stand
Sicherung: der Punkt, an dem es wirklich zählt
Die häufigste Fehlannahme in kleinen Praxen lautet: Es wird gesichert, weil ein Gerät jede Nacht blinkt. Ob sich aus dieser Sicherung tatsächlich etwas wiederherstellen lässt, prüft in der Regel niemand – bis es darauf ankommt.
Wir kontrollieren den Sicherungsstand täglich und stellen in festen Abständen Daten probeweise zurück. Eine Kopie liegt außerhalb der Praxisräume und ist so abgelegt, dass sie durch einen Verschlüsselungsangriff nicht mit erfasst wird.
- ✓Tägliche Kontrolle des Sicherungsergebnisses durch uns
- ✓Probeweise Wiederherstellung in festen Abständen
- ✓Kopie außerhalb der Praxisräume
- ✓Unveränderlicher Stand als Schutz vor Verschlüsselungsangriffen
Was wir nicht übernehmen
Die Praxisverwaltungssoftware selbst, die Telematik-Komponenten und die medizinischen Geräte bleiben in der Verantwortung ihrer Hersteller. Alles andere zu behaupten wäre unseriös, weil dort Zulassungs- und Zertifizierungsfragen hineinspielen.
Was wir übernehmen, ist die Umgebung darunter und die Koordination darüber: Rechner, Netzwerk, Sicherung, Rechte, Beschaffung – und die Rolle desjenigen, der beim Hersteller nachfasst, wenn ein Problem liegen bleibt.
- ✓Fachanwendung und medizinische Geräte verbleiben beim Hersteller
- ✓Betriebssystem, Netzwerk, Sicherung und Rechte durch uns
- ✓Klare schriftliche Abgrenzung der Zuständigkeiten
Häufige Fragen
Nach der Einrichtungsphase sehr wenig. Der Aufwand konzentriert sich auf den Anfang: Bestandsaufnahme, Ordnen der Zugänge, Einrichtung von Überwachung und Sicherung. Danach beschränkt sich Ihre Beteiligung auf das Melden von Störungen und ein jährliches Gespräch über anstehende Anschaffungen. Alles Übrige läuft, ohne dass Sie es bemerken.
Für die technische Betreuung ja, auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags und einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit. Wir richten die Zugriffe so ein, dass für Routinearbeiten kein Einblick in Behandlungsdaten nötig ist, und protokollieren administrative Vorgänge. Die medizinisch-fachliche Verantwortung bleibt selbstverständlich bei Ihnen.
Es funktioniert, bis dieser Rechner ausfällt – dann steht die Praxis. Kritischer als das Ausfallrisiko ist meist, dass mehrere Personen dasselbe Konto nutzen und Zugriffe damit nicht zuordenbar sind. Wir planen den Übergang schrittweise, gemeinsam mit Ihrem Softwarehersteller und außerhalb der Sprechzeiten.
Nur durch eine Rücksicherung. Wir prüfen deshalb nicht bloß die tägliche Erfolgsmeldung, sondern stellen in festen Abständen Daten probeweise wieder her und halten das Ergebnis fest. Wenn dabei etwas nicht funktioniert, erfahren Sie es an einem ruhigen Tag und nicht in dem Moment, in dem Sie darauf angewiesen sind.
Nein, diese Komponenten bleiben beim jeweiligen Hersteller, weil dort Zulassungsanforderungen gelten. Wir verantworten die Ebene darunter – Rechner, Netzwerk, Sicherung, Berechtigungen – und übernehmen die Kommunikation mit dem Hersteller, damit Sie bei einem ungelösten Vorgang nicht selbst hinterhertelefonieren müssen.
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