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DESATIV
Individualsoftware in München-Bogenhausen

Auswertungen und Fristenübersichten, die Ihre Fachsoftware nicht liefert

Wir ergänzen bestehende Kanzlei- und Verwaltungssysteme um die Sichten, die dort fehlen – ohne in den geschützten Kernbereich einzugreifen und ohne Ihre Daten aus der Hand zu geben.

Rund um den Arabellapark sitzen Häuser, in denen die eingesetzte Fachsoftware nicht zur Debatte steht: Kanzleisysteme, Steuerfachanwendungen, Verwaltungsprogramme für Mandate und Vermögen. Sie sind vorgegeben, geprüft und werden nicht ersetzt. Trotzdem entsteht in genau diesen Häusern regelmäßig eine zweite, inoffizielle Ebene aus Tabellen: eine Fristenliste neben der Software, eine Auslastungsübersicht pro Berufsträger, eine Aufstellung offener Rückfragen an Mandanten. Sie existiert, weil die Fachanwendung diese Sicht nicht kennt oder nur in einer Form ausgibt, die niemand liest. Unsere Arbeit in Bogenhausen setzt an dieser Ebene an – als Ergänzung um das Kernsystem herum, nicht als Ersatz.

Hände tippen auf einer Tastatur, darüber eingeblendeter Programmcode

Fristen an einem Ort

Termine aus Fachanwendung, Kalender und händischen Listen laufen in einer Übersicht zusammen, die Zuständigkeit und Vorlaufzeit sichtbar macht.

Auswertungen ohne Export

Kennzahlen zu Mandaten, Stunden und Rückständen werden gelesen und aufbereitet, statt monatlich per Hand aus mehreren Berichten zusammengesetzt.

Lesender Zugriff als Regelfall

Wo es vertretbar ist, greifen wir ausschließlich lesend auf Bestandssysteme zu. Die führende Datenhaltung bleibt unangetastet.

Nachweisbare Zugriffe

Jede Abfrage und jede Anzeige personenbezogener Daten wird protokolliert, damit Auskunfts- und Prüfsituationen belegbar bleiben.

rund 6 km
vom Firmensitz Neuhausen-Nymphenburg nach Bogenhausen
lesend
bevorzugte Zugriffsart auf bestehende Fachsysteme
2 Wo.
typischer Umfang der Analyse vor einem Ergänzungsprojekt

Die zweite Liste neben dem Kanzleisystem

Wenn eine Kanzlei ihre Fristen zusätzlich in einer Tabelle führt, ist das kein Organisationsfehler, sondern ein Hinweis: Die Fachanwendung verwaltet Fristen zwar korrekt, zeigt sie aber nicht in der Form, in der die Verantwortlichen sie brauchen – etwa nach Berufsträger, nach Vorlauf und nach Bearbeitungsstand gleichzeitig.

Das Risiko liegt in der Doppelführung. Zwei Stände weichen unvermeidlich voneinander ab, und im Zweifel weiß niemand sicher, welcher gilt. Wir bauen deshalb keine zweite Datenhaltung, sondern eine Sicht: Die Anwendung liest die Termine aus dem führenden System und stellt sie so dar, wie die Kanzlei arbeitet. Ergänzungen, die dort keinen Platz haben, werden getrennt gespeichert und klar als solche gekennzeichnet.

  • Fristen und Vorfristen nach Zuständigkeit und Vorlauf
  • Kennzeichnung ergänzter gegenüber übernommenen Angaben
  • Benachrichtigung bei Terminen ohne benannten Bearbeiter

Vertraulichkeit als Entwurfsvorgabe, nicht als Nachtrag

In Häusern mit Berufsgeheimnis lässt sich Vertraulichkeit nicht nachträglich einbauen. Sie bestimmt das Datenmodell: welche Felder überhaupt außerhalb des Kernsystems liegen dürfen, welche Mandatsbezüge pseudonymisiert werden können und wo eine Kennung statt eines Namens genügt.

Wir klären diese Fragen in der Analyse gemeinsam mit den Verantwortlichen im Haus, bevor eine Zeile entsteht. Häufig stellt sich dabei heraus, dass die gewünschte Auswertung ohne personenbezogene Inhalte auskommt und lediglich Zähl- und Statusinformationen benötigt. Das vereinfacht das Projekt erheblich und verkleinert die Angriffsfläche.

Anbindung an geschlossene Fachanwendungen

Nicht jedes Kanzlei- oder Verwaltungsprogramm bietet eine dokumentierte Programmierschnittstelle. Wo eine vorhanden ist, nutzen wir sie. Wo nicht, prüfen wir in dieser Reihenfolge: eine vom Hersteller vorgesehene Berichts- oder Exportfunktion, ein lesender Datenbankzugriff nach Abstimmung mit dem Anbieter, zuletzt eine dateibasierte Strecke mit festem Zeitplan.

Was wir nicht tun, ist das Umgehen von Herstellervorgaben oder das Schreiben in fremde Datenbanken ohne ausdrückliche Freigabe. Der kurzfristige Gewinn steht in keinem Verhältnis zum Risiko für Gewährleistung und Betriebssicherheit des Kernsystems.

  • Herstellerschnittstelle als bevorzugter Weg
  • Lesender Zugriff nur nach Abstimmung mit dem Anbieter

Verfügbarkeit und Vertretung im Betrieb

Die Erwartung an Verfügbarkeit ist hier hoch und konservativ. Eine Auswertungsanwendung, die morgens nicht startet, untergräbt schnell das Vertrauen in das gesamte Vorhaben. Wir richten deshalb Überwachung und Benachrichtigung ein, bevor die erste Fachabteilung damit arbeitet.

Vom Firmensitz in Neuhausen-Nymphenburg sind es rund 6 km nach Bogenhausen. Vor-Ort-Termine planen wir je nach Verkehrslage; die laufende Betreuung erfolgt aus der Ferne mit benannter Vertretung, damit Urlaub oder Krankheit auf unserer Seite für Sie nicht spürbar wird.

Wo Individualsoftware hier die falsche Antwort wäre

Alles, was der Kernbereich Ihrer Fachsoftware ist, sollte dort bleiben. Buchführung, Lohn, Steuerberechnungen und die eigentliche Aktenführung unterliegen fortlaufenden gesetzlichen Änderungen; eine Eigenentwicklung müsste diese Pflege dauerhaft mitfinanzieren und wäre nach wenigen Jahren teurer als jede Lizenz.

Ebenso raten wir ab, wenn Ihr Anbieter das gewünschte Auswertungsmodul bereits im Programm hat und es lediglich nicht eingerichtet ist. In der Analyse prüfen wir das ausdrücklich mit, bevor wir ein Angebot für Entwicklung erstellen.

IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.IT läuft. Team arbeitet.
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Häufige Fragen

Das ist der Normalfall bei uns. Ergänzungsentwicklung bedeutet, dass das führende System unangetastet bleibt und nur gelesen wird. Alles, was zusätzlich erfasst wird, liegt in einer eigenen Datenhaltung und ist in der Oberfläche als Ergänzung erkennbar. Damit bleiben Gewährleistung und Supportanspruch gegenüber Ihrem Anbieter unberührt.

Das legen wir gemeinsam nach Art der Daten fest. Für Auswertungen ohne Personenbezug ist eine gehostete Umgebung meist unkritisch. Sobald Mandatsdaten im Spiel sind, empfehlen wir Betrieb auf Systemen in Ihrer Verantwortung oder bei einem von Ihnen ausgewählten Anbieter mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Wir bewerten die Möglichkeiten, die rechtliche Würdigung bleibt bei Ihrer Beratung.

Ja, sofern die einzelnen Systeme zugänglich sind. Der Aufwand liegt fast nie in der Darstellung, sondern in der Vereinheitlichung: unterschiedliche Kennzeichen für dieselbe Sache, abweichende Statusbegriffe, verschiedene Stände der Stammdaten. Dieser Abgleich bestimmt den Zeitplan stärker als die Programmierung.

Berechtigungen werden serverseitig geprüft, nicht in der Oberfläche ausgeblendet. Zusätzlich protokollieren wir Zugriffe auf schützenswerte Inhalte mit Zeitpunkt und Konto. So lässt sich nachträglich belegen, wer welche Information gesehen hat – was in Prüfsituationen regelmäßig verlangt wird und sich später kaum nachrüsten lässt.

Eine abgegrenzte Auswertungs- oder Übersichtsanwendung mit einer Anbindung bewegt sich erfahrungsgemäß im niedrigen fünfstelligen Bereich. Entscheidend für die Spanne ist, wie zugänglich das Quellsystem ist. Eine belastbare Zahl nennen wir nach der Analyse; vorher wäre jede Zusage ein Aufschlag für Unsicherheit, den Sie bezahlen würden.

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