Wenn der Etikettendrucker steht, steht die Ware
Im Hallenbetrieb hängt der Warenausgang an wenigen Geräten. Wir betreuen Etiketten- und Lieferscheindruck so, dass Material da ist, Ersatz bereitliegt und eine Störung nicht erst beim Verladen auffällt.
Sendling liegt rund 4 km von unserem Sitz entfernt und ist vom Großmarktumfeld geprägt: Lebensmittelhandel, Handwerksbetriebe, kleinteilige Logistik. Gedruckt wird hier weniger im Büro als an der Rampe – Etiketten für Kisten und Paletten, Lieferscheine, Ladelisten, Kommissionierbelege. Die Anforderungen unterscheiden sich deutlich vom Bürobetrieb: Es ist staubig, in Kühlbereichen kalt, die Geräte stehen selten geschützt, und ein Ausfall stoppt nicht die Korrespondenz, sondern den Warenfluss. Genau darauf richten wir die Betreuung aus.

Ersatz steht bereit
Für die Geräte am kritischen Punkt liegt ein vorkonfiguriertes Austauschgerät im Haus.
Rollen rechtzeitig da
Etikettenmaterial und Farbbänder planen wir nach Verbrauch, nicht nach Zuruf aus der Halle.
Aufstellung für raue Umgebung
Staub, Feuchtigkeit und Temperatur bestimmen mit, wo ein Gerät steht und wie oft es gereinigt wird.
Meldung ohne Umweg
Die Halle meldet direkt an uns – nicht erst ans Büro, das dann weitersucht.
Etiketten sind kein Nebenschauplatz
In fast jeder Bestandsaufnahme fehlen die Etikettendrucker in der vorhandenen Geräteliste. Sie wurden über den Lieferanten der Warenwirtschaft beschafft, laufen jahrelang unauffällig und tauchen in keiner Wartungsplanung auf – bis der Druckkopf verschleißt.
Wir nehmen diese Geräte vollständig auf: Modell, Materialbreite, Farbbandsorte, Druckkopfstunden und die Anwendung, aus der gedruckt wird. Daraus ergibt sich, welche Geräte am kritischen Punkt stehen und für welche ein Austauschgerät bereitgehalten werden sollte.
- ✓Vollständige Erfassung aller Etiketten- und Belegdrucker
- ✓Aufnahme von Materialbreite und Farbbandsorte je Gerät
- ✓Bewertung, welche Geräte den Warenfluss stoppen können
- ✓Vorkonfiguriertes Austauschgerät für die kritischen Stellen
Halle, Kälte und Staub
Bürogeräte in Hallenbereichen altern schnell. Staub setzt sich in Papierwegen und Lüftern fest, Kondenswasser entsteht beim Wechsel zwischen Kühlbereich und Warmzone, und Vibration löst mit der Zeit Steckverbindungen.
Wir wählen den Aufstellort deshalb bewusst: geschützt vor direktem Zug, nicht neben Toren, mit gesicherter Kabelführung. Reinigungsintervalle legen wir nach der tatsächlichen Belastung fest und nicht nach dem Kalenderjahr. Wo ein Gerät regelmäßig ausfällt, ist der Standort häufiger die Ursache als das Gerät.
- ✓Aufstellort geschützt vor Zug, Staub und Toröffnungen
- ✓Reinigungsintervalle nach Belastung statt nach Kalender
- ✓Gesicherte Kabel- und Netzwerkführung in Verkehrswegen
- ✓Beachtung von Temperaturwechseln an Kühlbereichen
Lieferscheine und Ladelisten aus der Warenwirtschaft
Der Belegdruck hängt an der Warenwirtschaft, und dort ist die Ausgabe oft fest auf ein bestimmtes Gerät verdrahtet. Fällt es aus, kann niemand mal eben umleiten, weil das Formular auf einem anderen Gerät verrutscht.
Wir dokumentieren, welcher Beleg aus welcher Anwendung auf welches Gerät läuft, und richten für jeden kritischen Weg ein geprüftes Ausweichziel ein. Getestet wird das im laufenden Betrieb, nicht erst im Störungsfall.
- ✓Dokumentierte Zuordnung von Beleg, Anwendung und Gerät
- ✓Geprüftes Ausweichziel für jeden kritischen Druckweg
- ✓Kontrolle der Passgenauigkeit bei Formularen
- ✓Test der Umleitung vor dem Ernstfall
Material planen statt nachbestellen
Etikettenrollen und Farbbänder gehen nicht langsam zur Neige, sondern sind schlagartig zu Ende. Zugleich ist das Material sortenrein – eine falsche Breite ist unbrauchbar, auch wenn sie im Regal liegt.
Wir planen den Nachschub nach dem gemessenen Verbrauch der Vormonate und der bekannten Saison. Geliefert wird sortenrein je Gerät und Arbeitsplatz. Der Vorrat bleibt überschaubar, deckt aber die Spitzen ab, in denen mehr durchläuft als üblich.
- ✓Nachschubplanung nach gemessenem Verbrauch
- ✓Sortenreine Lieferung je Gerät und Arbeitsplatz
- ✓Berücksichtigung saisonaler Spitzen im Warenausgang
- ✓Überwachung auch von Druckköpfen und Andruckwalzen
Scannen und Ablage im Warenumfeld
Unterschriebene Lieferscheine und Wiegebelege kommen als Papier zurück und müssen zum Vorgang. Landen sie in einem Sammelordner, sucht die Buchhaltung später einzeln danach.
Wir richten am Multifunktionsgerät Vorlagen ein, die Belege mit Texterkennung direkt in die zugehörige Ablage oder das Dokumentensystem schreiben. Damit ist der Beleg auffindbar, ohne dass jemand ihn zusätzlich benennt oder verschiebt.
- ✓Tastenvorlagen für Lieferscheine und Wiegebelege
- ✓Texterkennung, damit Belege auffindbar bleiben
- ✓Direkte Ablage in Vorgang oder Dokumentensystem
- ✓Voreinstellungen, die auch bei Knickstellen lesbar bleiben
Häufige Fragen
Nicht zwingend, aber es verlangt Aufmerksamkeit. Wir achten auf geschützte Kabelführung, freie Lüftungsöffnungen und Abstand zu Verkehrswegen mit Flurförderzeugen. Häufig genügt eine andere Ausrichtung oder ein stabilerer Unterbau, um die Ausfälle deutlich zu reduzieren.
Für die Geräte, deren Ausfall den Versand stoppt, hinterlegen wir ein vorkonfiguriertes Austauschgerät bei Ihnen im Haus. Der Tausch dauert dann Minuten statt Tage. Für weniger kritische Geräte planen wir den Weg über den Herstellerservice.
Wir betreuen die Druckausgabe und die Anbindung dieser Geräte und nehmen sie in den Bestand auf. Für Eingriffe in eichrechtlich relevante Bauteile einer Waage sind wir nicht zuständig – dort stimmen wir uns mit dem jeweiligen Fachbetrieb ab und sagen das klar.
Ja, spürbar. Staub im Papierweg führt zu Einzugsfehlern, in Lüftern zu Wärmestau. Deshalb legen wir Reinigungsintervalle nach der tatsächlichen Belastung fest und tauschen Verschleißteile eher früher. Das ist günstiger als der Ausfall zur Verladezeit.
Ja, das ist bei Betrieben im Großmarktumfeld die Regel. Wir planen den Nachschub nach dem gemessenen Verlauf und heben den Vorrat vor bekannten Spitzen an. Nach der Saison fährt er wieder herunter, damit kein Material im Regal altert.
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